Chloé Moglia

Horizon
Der Schwebezustand steht im Zentrum der Artistik von Chloé Moglia. Ob als Mitglied der Compagnie Rhizome, solo oder in Gemeinschaftsproduktionen beschäftigt sich die Künstlerin stets mit der Schwerelosigkeit. In ihren Darbietungen, in denen sich physische Kraft und Poesie verbinden, bezwingt sie die Gesetze der Schwerkraft und der Höhenangst. Daneben finden, vornehmlich durch die Langsamkeit ihrer Bewegungen, Reflexionen über die Zeit statt. Chloé Moglia bewegt sich zwischen Risikofreude und Sinnsuche und bringt ihr Publikum zum Mitfiebern, indem sie mit der Angst vor dem Fall spielt. Die hier dargebotene Performance von Chloé Moglia trägt den Titel Horizon. Der Name dieses physischen Meisterstücks, das 2013 nach einem Auftrag des Festival Paris Quartier d’Été entstand, ist vortrefflich gewählt. Horizon ist ein Spiel zwischen der Trapezistin und einer schlanken Struktur, die sowohl als skulpturales als auch als tragendes Element dient. In dieser Konstellation erschafft Moglia ein schwereloses Spektakel, das sich perfekt in seine Umgebung einfügt.

Bill Vorn

Copacabana Machine Sex
Copacabana Machine Sex is een 30 minuten durende burleske muzikale robotvoorstelling met uitsluitend biomorfe machines als acteurs, muzikanten en dansers. Mijn doel is niet om een ​​echt cabaret na te bootsen, maar om een ​​metaforisch spektakel te bedenken als antwoord op de vraag: “Wat zou er gebeuren als machines op een cabaretpodium zouden staan?” Esthetisch gezien is de set een vreemde hybride mix tussen de klassieke Broadway-kitsch en de donkere industriële look van mijn eerdere werken. Zoals het meeste van mijn werk is het een verkenning van robotachtige vormen en bewegingen door middel van muziek, geluid en licht.