HUSSEIN CHALAYAN

フセイン·チャラヤン
ЧАЛАЯН
후세인 샬 라얀

Hussein Chalayan wurde in Zypern geboren und schloss 1993 an der Londoner Central St. Martins School of Art and Design ab. Bereits 1994 gründete er sein eigenes Mode­label und in den Jahren 1999 und 2000 wurde er zum British Designer of the Year ernannt. Seit 2002 zeigt er seine Kollektionen in Paris und 2008 wurde er zum Creative Director von Puma berufen. Chalayans Kreationen zeichnen sich durch innovatives Design, wunderschöne Schnitte und ein puristische Ästhetik aus. Museen auf der ganze Welt widmen ihm Ausstellungen, unter anderem das Museum of Modern Art, New York, das Musée de la Mode et du Textile, Palais du Louvre, Paris oder das Museum of Contemporary Art, Tokyo. Neben seinem Modedesign macht Hussein Chalayan Filme und ist in Theater- und Tanzproduktionen involviert.

Studio A N F

Computervisionen 2
Nach mehr Jahrzehnten des Versuchs, einen Apparat zu konstruieren, der denken kann, können wir endlich die Früchte dieser Bemühungen erleben: Maschinen, die es wissen. Das heißt, nicht nur Maschinen, die Informationen messen und nachschlagen können, sondern auch solche, die ein qualitatives Verständnis der Welt zu haben scheinen. Ein auf Gesichtern trainiertes neuronales Netzwerk weiß nicht nur, wie ein menschliches Gesicht aussieht, es hat auch ein Gefühl dafür, was ein Gesicht ist. Obwohl die Algorithmen, die solche para-neuronalen Formationen erzeugen, relativ einfach sind, verstehen wir nicht vollständig, wie sie funktionieren. Eine Vielzahl von Forschungslabors hat solche Netze auch erfolgreich auf fMRT-Scans (Functional Magnetic Resonance Imaging) lebender Gehirne trainiert, um Bilder, Konzepte und Gedanken effektiv aus dem Geist einer Person zu extrahieren. Hier geschieht die Beugung wahrscheinlich als doppelte: eine Technologie, deren Funktionsweise nicht gut verstanden wird und die eine ebenso unklare natürliche Formation mit einem gewissen Erfolg qualitativ analysiert. Andreas N. Fischers Arbeit Computer Visions II scheint kurz hinter dieser Schwelle zu warten, wo sich zwei Arten von wissenden Wesen in einer Art psychotherapeutischer Sitzung treffen […]