DOUG AITKEN

Veränderte Erde
Aitkens Fokus liegt auf der Region Camargue in Südfrankreich, wo er monatelang die Schilflagunen, die herrliche Fauna und die leeren Panoramen einer Geographie einfängt, die seit der Römerzeit besiedelt ist und sich seitdem kaum entwickelt hat. Die Ausschnitte des Lebens werden als “Veränderte Erde: Arles, Stadt der bewegten Bilder” gezeigt, eine Ausstellung im Parc des Ateliers im historischen Arles. In der Hangar-ähnlichen Grande Halle des Parks schaffen Aitkens riesige Kinoleinwände eine fast holographische Sicht auf die physische Landschaft. Sie baumeln wie fantastische Kulissen in einem Hollywood-Tonstudio von der Gewölbedecke und ziehen den Betrachter in die Landschaft. Er nennt den Effekt “flüssige Architektur”, obwohl unklar ist, ob er sich auf den Veranstaltungsort bezieht, der im Hintergrund zu verschmelzen scheint, oder auf die labyrinthische Anordnung von Bildschirmen, die Besucher wie die Strömung eines gewundenen Stroms führen.

nobumichi asai

mapping
Le média-artiste japonais Nobumichi Asai du studio de design WOW émerveille et brouille nos sens avec ses projections en mapping facial et en holographie. Interview techno-mystique à l’occasion de l’exposition de sa dernière pièce à Tokyo.

DOUG AITKEN

ダグエイケン
道格·艾特肯
altered earth
Aitken’s focus is the Camargue region of southern France, where he’s spent months capturing the reedy lagoons, splendid fauna and empty panoramas of a geography that’s been settled since Roman times yet scarcely developed since. The snippets of life are werer shown as ’Altered Earth: Arles, city of moving images’, an exhibition at the Parc des Ateliers in historic Arles. In the park’s hangar-like Grande Halle, Aitken’s enormous cinematic screens create what he calls ’an almost holographic view of the physical landscape’. They dangle from the vaulted ceiling like fantastical backdrops in a Hollywood sound studio, drawing the viewer into the landscape. He calls the effect ’liquid architecture’, though it’s unclear whether he’s referring to the venue, which seems to melt away in the background, or the labyrinthine arrangement of screens, which guide visitors like the current of a winding stream.

RAY KING

SolarSonic

Inspiriert vom alten chinesischen „Bi“, den neolithischen Jadescheiben mit einer zentralen Öffnung, die verwendet wurden, um über das Überschreiten der Erde zum Himmel zu meditieren, besteht “Solarsonic” aus 14 Linsen, die in der äußeren Glasdachstruktur des Terminals aufgehängt sind. Die Linsen – Eine einseitig mit holographischem lichtablenkendem Glas ummantelte Zugringstruktur – ist graduiert und durch 20 horizontale Kabel verbunden, die in einem Torroidmuster gewebt, gespannt und an beiden Enden an Verankerungen befestigt sind. Das gesamte 100 Meter lange Ensemble besteht aus King erinnert an einen segmentierten chinesischen Drachendrachen, der vom Rumpf des SST skaliert wurde. Bei der Entwicklung von Solarsonic wurde King an den Science-Fiction-Autor Sir Arthur Clarks Kurzgeschichte “Wind from the Sun” über ein Raumschiff erinnert, das von der Kraft von angetrieben wurde Sonnenlicht. Diese Methode der Raumfahrt wird Realität. Solarsonic gehört zu einer Reihe chromatischer Skulpturen von King, die für die Interaktion mit der Sonne entwickelt wurden. Die konkave holographische Linse der Skulptur Sie sind so positioniert, dass sie dem südlichen Meridian der Sonne zugewandt sind und nachts beleuchtet werden. Ray King ist ein Künstler, der die natürlichen Phänomene von Licht und Optik als Kunstmedium nutzt. Seit 1976 stellt er seine Arbeiten international aus. Große Installationen wurden in den USA, Europa und Asien in Auftrag gegeben – alle sind ortsspezifisch und vom umgebenden Raum und der Landschaft inspiriert.