Joey Skaggs

Art of The Prank
“Media Prank” and “Culture Jamming” were the main anti-media countercultural tactics. Skaags was the “grandfather” of the so-called “media hoax“. Long before discussions of “fake news” or “memes” , he used lying and manipulation against the corporate media itself, producing funny, cynical and ironic effects. He made the mainstream media experience its own poison over and over again.” Wilson Roberto Vieira Ferreira
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“Media Prank” und “Culture Jamming” waren die wichtigsten anti-medialen gegenkulturellen Taktiken. Skaags war der “Großvater” des sogenannten “Medienhoax”. Lange bevor er über “Fake News” oder “Meme” diskutierte, setzte er Lügen und Manipulationen gegen die Konzernmedien selbst ein und erzeugte lustige, zynische und ironische Effekte. Er ließ die Mainstream-Medien immer wieder ihr eigenes Gift erfahren.” Wilson Roberto Vieira Ferreira
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“Media Prank” (pegadinhas) e “Culture Jamming” (trolagens) foram as principais táticas contraculturais antimídia. Skaags foi o “avô” dos chamados “media hoax”. Muito tempo antes das discussões sobre “fake news” ou “memes”, ele usou a mentira e a manipulação contra a própria mídia corporativa, produzindo efeitos engraçados, cínicos e irônicos. Fez por inúmeras vezes a grande mídia experimentar seu próprio veneno.” Wilson Roberto Vieira Ferreira

THORSTEN BRINKMANN

Portraits of a Serialsammler
Auf dem ersten Blick sehen seine Aufnahmen wie klassische, nüchterne Portraits aus, doch dann sieht man einen Gewehrhalfter über den Arm, einen Mülleimer über dem Kopf. Er entstellt seine Objekte mit Flohmarktfunden, aber erschaft damit kein lustiges John-Bock-alle-müssen-lachen Gefühl. Die Atmosphäre ist düster und beängstigend. Masochistisch.

NICOLAS URIBURU

Farbe im Fluss

Der argentinische Künstler Nicolás Uriburu hat die Weser in Bremen grün gefärbt. Mehrere hundert Schaulustige beobachteten die Performance anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Museums Weserburg. Gekleidet in einen giftgrünen Overall kippte Uriburu das wasserlösliche Pulver Uranin eimerweise von einem Boot aus in den Fluss. Im Wasser entstanden knallgrüne Farbwolken, die die Strömung weiter in Richtung Nordsee trieb.Zuvor hatte der 1937 geborene Konzeptkünstler mit einem Uranin-Drink demonstriert, dass dieser Farbstoff absolut ungiftig und damit umweltverträglich sei: “Man kann das trinken.” Der Naturschutzbund Nabu kritisierte die von der Umweltbehörde genehmigte Aktion als “schlecht”.Die spektakuläre Aktion war der Auftakt zur Sonderausstellung “Farbe im Fluss” in der Weserburg mit Werken von Jackson Pollock, Andy Warhol und Ai Weiwei.

CLEMENT VALLA

Клементу Валла
Postcards from Google Earth
Valla behauptete, eine Reihe von 60 “surrealistischen” Bildern gesammelt zu haben, oder die zumindest diesen Eindruck während eines langen “Spielens” in Google Earth erwecken. “Die Bilder sind eine Art Spiegel für ein lustiges Haus. Sie sind es.” seltsame Illusionen und Reflexionen des Realen “Trotz der starken Verzerrungen, die leicht einem surrealistischen Gemälde ähneln, können die Bilder der Arbeit keine Werkzeuge wie beispielsweise Photoshop manipulieren.” Die Bilder sind Screenshots der Erde mit grundlegenden Farbanpassungen. ” “Dies ist eine Konstruktion von 3D-Karten auf zweidimensionaler Basis, die diese fabelhaften und unbeabsichtigten Verzerrungen erzeugt.”