Yves Netzhammer

Gravitatorische Behauptungen
Aus der transdisziplinären Zusammenarbeit ist die Idee einer ephemeren Installation hervorgegangen, der die Linie als Basiselement zugrunde liegt. In einer Live-Performance kann im Laufe der Ausstellung beobachtet werden, wie künstlerische Inspiration und physikalische Kräfte aufeinandertreffen – und Roboter vom Werkzeug zur «(mit)kreierenden» Maschine mutieren. Künstliche Intelligenzen drängen immer stärker in die unterschiedlichsten Bereiche unseres Lebens. Viele Fragen drehen sich dabei um die Menschlichkeit von Robotern. Was passiert, wenn man die Maschine weiterdenken und weiterführen lässt, was der Mensch initiiert hat? Auch in der Kunst ist die Thematik relevant: Wie lassen sich Roboter in die künstlerische Produktion einbeziehen? Wer oder was bestimmt die Form? Wie geht man um mit der Ungewissheit über die eigentliche Autorschaft? Seit deren Anfang ist der Einsatz von Maschinen in den künstlerischen Prozess zwar einbezogen, ihr Anteil daran jedoch immer wieder auch hinterfragt worden.

Philipp Artus

FLORA 2

The animation in FLORA is generated by overlapping sine waves that travel through a string of lines. This wave principle often appears in nature when energy is transmitted through a medium like water, air or simply a rope. It can also be observed in the locomotion of animals and human-beings, in which kinetic energy is transmitted successively through joints.
The FLORA algorithm of is based on the discovery that a simple system of rotating lines can create endless variations of abstract shapes – ranging from curved harmonious lines to edgy and chaotic patterns. The resulting aesthetics combine computational accuracy with an organic playfulness, and tend to trigger diverse associations in the mind of the viewer.

FILE FESTIVAL
gif