CASSANDER EEFTINCK SCHATTENKERK

Natasa Teofilovic

Eins zu eins
Das Kunstwerk 1:1 wurde als 3D-Ambiente entwickelt, d.h. eine im Raum platzierte 3D-Charakteranimation (3D-Animationsprojektion). Die Animation präsentiert den Schatten einer unsichtbaren virtuellen Figur oder einer virtuellen Figur, die auf der “Gegenseite” der virtuellen Ebene platziert ist. Der Titel des Kunstwerks „1:1“ ist das Symbol für „Vollmaßstab“. Dies bezieht sich auch auf die Beziehung zwischen zwei Entitäten, wie “eins zu eins”.

disnovation.org

LIFE SUPPORT SYSTEM (AKA. THE FARM)
Deze artistieke provocatie probeert de ordes van grootte van kritieke ecosysteemdiensten in te schatten die fundamenteel zijn voor alle planetaire levensprocessen. Dit experiment bestaat uit 1 vierkante meter tarwe, gekweekt in een gesloten omgeving. Kritische inputs zoals water, licht, warmte en nutriënten worden gemeten, gemonitord en getoond voor het publiek. Deze procedure maakt de immense schaal van ecosysteembijdragen voelbaar en biedt een speculatieve referentie voor een afrekening van het ondergewaardeerde en overgeëxploiteerde ‘werk van de biosfeer’.

CHRIS FRASER

Atmosphäre
Für Atmosphere simulierten mit Argon und Neon gefüllte Glasröhren die Farbe des Himmels von Arizona. Diese als Säule angeordneten Röhren veränderten die Schatten der Besucher und warfen sie in Säulenform. Der Raum wurde entworfen, um auf die Handlungen seiner Bewohner zu reagieren und sie zu ermutigen, die Luft zu untersuchen, damit zu spielen und sie zu untersuchen.

MOTO WAGANARI

Cliff Jumper
Unter dem Pseudonym Moto Waganari entwirft Lutz Wagner transparente Gitternetz-Skulpturen, die sich als schwerelose Körperhüllen vor dem Auge des Betrachters abzeichnen. Inszeniert als Lichtinstallationen werden die dreidimensionalen Figuren um ein zweidimensionales Schattenbild erweitert und erhalten ein immaterielles Alter Ego. Seine Wesen visualisieren eine surreale Parallelwelt, die voller Rätsel und Überraschungen steckt. Moto Waganaris raffinierte Kunstwerke bestechen durch formale Schönheit und filigrane Leichtigkeit.

SIMON HEIJDENS

shade
Eine reaktionsschnelle Haut an den Fenstern eines Gebäudes, die Tageslicht in eine sich bewegende Schattenprojektion filtert und die sich ständig ändernde natürliche Zeitachse des Außenbereichs in den statischen und immerwährenden Innenraum überträgt. Schatten ist ein neues Material, das als Glasfensteroberfläche verwendet wird . Durch variables Blockieren oder Durchlassen von Licht wird Sonnenlicht zu einem räumlichen, grafisch projizierten bewegten Bild von Schatten. Auf der Oberfläche befindet sich ein Gitter aus dreieckigen Zellen, die jeweils einzeln ihre Opazität ändern und somit Licht blockieren oder durchlassen können. Die grafischen Schatten, die auf den Boden, die Wände und die Decke des Raums projiziert werden – je nach Tageszeit von scharf und grafisch bis hin zu Umgebung und Raum -, zeigen die geometrischen Windmuster, die das Gebäude auf der anderen Seite des Glases passieren. Dies wird durch die Messungen eines Außensensors choreografiert. Da sich sowohl der Sonnenwinkel als auch die Windmuster im Laufe des Tages und des Jahres ständig ändern, wird der fortwährende Charakter des künstlichen Raums wieder mit einer sich entwickelnden, ungeplanten natürlichen Zeitachse verbunden.

OLAFUR ELIASSON

オラファー·エリアソン
اولافور الياسون
奥拉维尔·埃利亚松
אולאפור אליאסון
ОЛАФУР ЭЛИАССОН
shadow lamp
Eine an einem Motor hängende Edelstahlspirale dreht sich um eine Halogenlampe. Das Licht wirft einen sich bewegenden Schatten teilweise auf eine Projektionswand, teilweise auf die umgebenden Wände.
Olafur Eliassons Kunst wird von seinen Interessen an Wahrnehmung, Bewegung, verkörperter Erfahrung und Selbstgefühlen angetrieben. Eliasson bemüht sich, die Anliegen der Kunst für die Gesellschaft insgesamt relevant zu machen. Kunst ist für ihn ein entscheidendes Mittel, um Denken in Handeln in der Welt zu verwandeln.
Eliassons vielfältige Werke – in den Bereichen Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Installationen – wurden weltweit ausgestellt. Seine Praxis beschränkt sich nicht nur auf die Grenzen des Museums und der Galerie, sondern greift durch Architekturprojekte und Eingriffe in den bürgerlichen Raum in die breite Öffentlichkeit ein.

CHRIS ENGMAN

Крис Энгман
Inverse Negative
Da steht eine Holzkonstruktion in der Wüste, die für sich allein belanglos, völlig uninteressant wäre. Erst der nach dem Sonnenstand kalkulierte Schattenwurf ergibt die Kontur eines Diarahmens, aus dem das Dia herausgefallen ist, das wiederum als zweiter Schatten im Sand liegt. Daliesk geradezu die in einigem Abstand platzierte Stehleiter. “Inverse Negative” ist das 2010 entstandene Foto betitelt. In einer Vorher-Nachher-Situation zeigt “Senescence” von 2010 Bauholz vor und nach der Bearbeitung, aufgestapelt, zusammengeschnürt.