David LaChapelle

ДЭВИД ЛАШАПЕЛЬ
ديفيد لاشابيل
大卫·拉切贝尔
デビッドラシャペル

Once in the Garden

David LaChapelle  Once in the Garden

source: kurierat

Seitdem Conchita Wurst am Samstag den Song Contest gewonnen hat, ist Toleranz das große Thema – nicht nur in der Welt, auch in Österreich. In den Jubel über den Erfolg der bärtigen Drag Queen mischten sich aber auch anonyme Hass-Postings und Drohungen im Internet.

Auch der am 31. Mai stattfindende Life Ball 2014 bedient sich des Transgender-Themas und wirbt seit dieser Woche in Wien mit einem provokanten Plakat, dass die zentrale Botschaft der Toleranz und Akzeptanz unterstreichen soll. Der Starfotograf David LaChapelle inszenierte das Transgender-Model Carmen Carrera unter dem Motto “Ich bin Adam – Ich bin Eva – Ich bin ich” nackt in einem “Garten der Lüste” – und zwar sowohl mit männlichen als auch weiblichen Geschlechtsteilen. Echt ist aber nur die erste Variante, denn Carrera lebt zwar als Frau, ihr männliches Geschlecht ließ sie aber nicht entfernen.

Life-Ball-Organisator Gery Keszler erklärte bei der Präsentation der Sujets, dass es nicht selbstverständlich ist, dass in einer Stadt wie Wien derartige Darstellungen plakatiert werden können. “Meine Freunde in New York können das nicht fassen”, meinte der Organisator.

Proteste

Viele Leute in Wien können es aber ebenso nicht fassen. Allein auf der Webseite des Werberates sind mehr als hundert Beschwerden zu lesen.
“Hier wird die Grenze der Freiheit der Kunst zum Porno klar überschritten.”
“Die freizügig abgebildeten Personen sind im öffentlichen Raum eine Zumutung”
“Wie kommen ganz normale Bürger dazu uns so was anschaun zu müssen, noch dazu vom Steuergeld????”
Das Aufsichtsorgan erklärte sich allerdings als unzuständig für die Bewertung der Plakatserie, da sie als Bewerbung einer Ausstellung in den Bereich Kunst und Kultur falle. Dabei geht es um die LaChapelle-Ausstellung “Once in the Garden” in der Wiener Galerie OstLicht (2. Juni bis 14 September).

Einige Penisse auf den in Wien affichierten Plakaten wurden von Passanten übermalt. Eine eigene Facebookgruppe setzt sich für einen Stopp der Life Ball Plakate ein und ruft zum Boykott von Life-Ball-Sponsoren auf – bisher mit überschaubarem Erfolg. Wie auf Twitter über die Plakataktion diskutiert wird, sehen Sie im Storify unten.

Provokation in Kauf genommen
Dass das Plakat, das von der Gewista in der gesamten Bundeshauptstadt plakatiert wird, provozieren würde, nahm Keszler gerne in Kauf. “Wir hoffen es sogar”, meinte der Organisator bei der Präsentation am Montag. “In dem Bild geht es nicht um Sexualität, wie man auf den ersten Blick vermuten würde. Es geht um Identität und darum, dass es für die menschliche Würde und gegenseitigen Respekt keine Grenzen gibt”, sagte Keszler.

Ja, dürfen sie denn das? Da meint man eine Frau mit perfekten Rundungen zu bestaunen, die dasteht, wie Gott sie schuf, mit vielleicht etwas zu straffem Busen, aber doch eindeutig weiblichen Geschlechts.

Und siehe da: Einen halben Meter weiter rechts ist dieselbe Nackte abgebildet, wieder mit gefälligem Dekolleté, aber da hängt noch ein Penis dran, der da sogar hingehört.

Bei dem Modell für den Wiener Life Ball handelt es sich nämlich um Transgender-Woman Carmen Carrera, die heute zwar als Frau lebt, ihr männliches Geschlecht aber nicht entfernen ließ. Es ist die programmierte Erregung: Das Life-Ball-Plakat 2014, gestaltet von Starfotograf David LaChapelle, ist als “Ode an Toleranz und Akzeptanz” konzipiert – und als Provokation.

Die ist auch, zumindest zum Teil, gelungen. Obwohl sich der Organisator der Benefiz-Veranstaltung, Gery Keszler, einen lauteren Aufschrei erwartet hätte. Am lautesten wird freilich in den sozialen Netzwerken getobt und gegeifert. Eine oft geäußerte Befürchtung auf Facebook und Twitter: Wie soll ich das bitte meinem Kind erklären?

Überforderung
Sandra Vélasquez ist Kinderpsychologin in Wien. Die Aufregung um das Life-Ball-Plakat ist bereits bis in ihre Praxis vorgedrungen. “Zwei verunsicherte Eltern haben nachgefragt, wie sie damit umgehen sollen. Dieses Thema geht ganz tief in die Glaubens- und Wertesysteme der Menschen”, sagt Vélasquez. “Als Teenies haben wir nackte Menschen heimlich unter der Decke angeschaut, jetzt hängen Bilder von Nackten überall in der Stadt. Viele sind damit total überfordert.”

Die Psychologin rät ihren Klienten zu einem ehrlichen, altersgerechten Umgang mit dem Thema “Anderssein”. “Die Meinung der Kinder bitte zulassen.” Es könne nämlich gut sein, dass Erwachsene schockiert reagieren, während Kinder die Plakate lustig finden, sagt Philipp Ikrath vom Institut für Jugendkulturforschung.

Einem kleinen Kind, das vor einem der Life-Ball-Plakate stehen bleibt, könnte man etwa sagen, dass es Männer gibt, die Frauen sein wollen, und umgekehrt, sagt Vélasquez. “Kinder verstehen, dass Transgender eine gesellschaftliche Realität ist.”

Bei älteren Kindern und Jugendlichen könne man etwas konkreter werden und zum Beispiel antworten, dass der menschliche Körper eben vielfältig sei. Ikrath: “Das gibt es halt auch, selbst wenn es nicht allzu häufig vorkommt.”

Wobei der Jugendforscher die Sorge um das Seelenheil der Kinder nur als vorgeschobenes Argument betrachtet. “Bei Dingen, die Erwachsenen Unbehagen bereiten, sind Kinder eine beliebte Projektionsfläche.” Das schrille Image des Life Balls sei zwar mittlerweile allgemein akzeptiert, als ein Refugium für Menschen, die anders sind. Im Alltag wolle man mit diesem Treiben aber nicht konfrontiert werden.

Dabei ist die Botschaft des Plakates mehr eine Aufforderung zu mehr Toleranz als eine Kampfansage ans Establishment, erläutert Ikrath. Ganz im Sinne des diesjährigen Life-Ball-Stargastes Conchita Wurst: “Es gibt mehr als Schwarz und Weiß. Es klingt kitschig, aber am Ende sind wir alle gleich.”
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source: ohnotheydidntlivejournal

Photographer David LaChapelle has never shied away from celebrating human beauty in all its forms. In his earlier work, he turned trans model Amanda Lepore into a new Pop-Art icon, portraying her as a postmodern Marilyn Monroe, snorting coke diamonds, or fully naked before her sex reassignment surgery. For the artwork promoting the Life Ball, the annual Austrian AIDS charity event, LaChapelle has found a new muse in Carmen Carrera, former RuPaul’s Drag Race contestant turned trans model and activist.

On Monday, LaChapelle and the organizers of the Life Ball revealed a new poster inspired by the theme of this year’s Life Ball, “The Garden of Earthly Delights.” The photographer captures Carrera fully naked, standing in a surrealist eden reminiscent of Hieronymus Bosch’s fantastic Renaissance paintings.

Two versions of the poster show Carrera alternatively with female and male genitalia. “Gender lines are blurred and every person is unique in how they see themselves,” David LaChapelle explains. “For me the body is more than something to be looked at as an object of sexual gratification. The body is a beautiful housing for the soul that we are celebrating in this picture.”

The tagline accompanying the photos, “I’m Adam, I’m Eve, I’m Me” also struck a chord with the model. “Your gender should not matter in your heart or in the way you express your personality,” Carmen Carrera says. “We shouldn’t be afraid to stick to a model, because there are so many types of diverse people on this planet. My message is: beauty has no gender. At the end of the day beauty is beauty.”
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source: xexmag

Photographer David LaChapelle has never shied away from celebrating human beauty in all its forms. In his earlier work, he turned trans model Amanda Lepore into a new Pop-Art icon, portraying her as a postmodern Marilyn Monroe, snorting coke diamonds, or fully naked before her sex reassignment surgery. For the artwork promoting the Life Ball, the annual Austrian AIDS charity event, LaChapelle has found a new muse in Carmen Carrera, former RuPaul’s Drag Race contestant turned trans model.

On Monday, LaChapelle and the organizers of the Life Ball revealed a new poster inspired by the theme of this year’s Life Ball, “The Garden of Earthly Delights.” The photographer captures Carrera fully naked, standing in a surrealist eden reminiscent of Hieronymus Bosch’s fantastic Renaissance paintings.

Two versions of the poster show Carrera alternatively with female and male genitalia. “Gender lines are blurred and every person is unique in how they see themselves,” David LaChapelle explains. “For me the body is more than something to be looked at as an object of sexual gratification. The body is a beautiful housing for the soul that we are celebrating in this picture.”

The tagline accompanying the photos, “I’m Adam, I’m Eve, I’m Me” also struck a chord with the model. “Your gender should not matter in your heart or in the way you express your personality,” Carmen Carrera says. “We shouldn’t be afraid to stick to a model, because there are so many types of diverse people on this planet. My message is: beauty has no gender. At the end of the day beauty is beauty.”

Coinciding with the event, David LaChappelle will show his latest work in an exhibition, “Once in the Garden,” at Galerie Ostlicht, in Vienna, from June 2 until September 14. The artwork will be auctioned at the AIDS Solidarity Gala 2014, prior to the opening of the Life Ball on May 31. The photographer will also design a one-of-a-kind car for Audi, one of the main sponsors of the event, to be auctioned at the gala.
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source: bcqueridatumblr

Se existe um ser humano que sabe o significado da palavra ‘CAUSAR’ esse ser é o fotógrafo David Lachapelle. Conhecido pelas fotos extremamente coloridas e com teor sexual cômico elevado, esse artista já fotografou praticamente todas as celebridades que você pensar antes, durante e e depois do sucesso.

Madonna, Gisele Bündchen, Naomi Campbell, Leonardo DiCaprio, Paris Hilton, Britney Spears, Christina Aguilera, P!nk, David Beckham, Sivester Stallone, Eminem, Amanda Lepore entre tantos outros são só algumas das celebridades que já posaram para ele. E em sua nova campanha ele foi atrás de uma nova musa inspiradora, a ex participante do RuPaul’s Drag Race, Carmen Carrera!

Carmem foi clicada como ‘Adão e Eva’ para o poster do Life Ball 2014, um evento beneficente que ajuda entidades de apoio aos portadores do vírus HIV. A foto foi inspirada no Jardim do Éden pintado nos quadros da Renascença. Nele Carmem aparece nua tanto com a genitália masculina como feminina.

“O Gênero fica em segundo plano e cada pessoa é úncia em com elas mesmas se veem. Pra mim o corpo é mais que apenas uma coisa pra ser olhada como objeto de satisfação sexual. O corpo é uma morada para a alma que nós celebramos nessa foto”, explica David.

“Seu gênero não deveria importar no seu coração ou na maneira como você se expressa. Minha mensagem: beleza não tem gênero. E no final do dia beleza é beleza.”, comenta Carmem.
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source: walterstoteblogspot

La lucha en contra del VIH ha tenido muchos rostros y formas de expresión, esta vez son Carmen Carrera y David LaChapelle que se unen para generar impacto.
Carmen Carrera es una mujer transgenero que nació como hombre y es conocida por haber aparecido en la 3° temporada de RuPaul’s Drag Race. De una belleza que cautiva, en el pasado Victoria’s Secret Fashion Show se generó una petición en linea para que la marca la contratará, llegando a tal bullicio (45.000 peticiones) que los fans llenaron las centrales de la marca con cartas en apoyo a dicha petición. Ha sido fotografiada por revistas de moda tales como W Magazine bajo la fragrancia “The Femme”, entre otras.
Y por otro lado tenemos a David LaChapelle que como Dios creo no necesita mayores descripciones; director de peliculas y videos, fotografo comercial, de editorial y de artes. su obra ha sido descrita como “Kitch Pop Surrealista” “Subersiva” y “Hiper-Realista” logra mezclar guiños de Arte Renacentista con Escenas Futuristas y Mensajes de alto contenido social, ha sido llamado algo asi como el “Fellini de la fotografia”.
Ambos hicieron un poster para ser rematado en el evento de caridad mas grande Europa: El Life Ball de Vienna, bajo el titulo “I’m Adan – I’m Eve – I’m Me” (Soy Adán, Soy Eva, Soy Yo) En el que muestra a Carmen desnuda en ambos sexos; femenino y masculino.

“Las lineas de los géneros son borrosas en todas las personas y en como ellos se van a si mismos. Para mi el cuerpo es mas que algo que vemos como un objeto de gratificación sexual. El cuerpo es una hermosa casa para el alma que celebramos en estas imagenes” dijo LaChapelle.

“Tu genero no debería importar en el corazón o en la forma en que tu expresas tu personalidad. No tenemos que tener miedo de establecernos en un modelo, porque hay demasiados tipos de diversas personas en este planeta. Mi mensaje es: LO BELLO NO TIENE GENERO. Al final del dia lo bello es simplemente bello” dijo Carrera

Estas piezas fueron subastadas para recaudar fondos para la lucha contra el VIH junto con un Audi S1 que diseño especialmente LaChapelle para la ocasión. Llevándose 180.000 Euros la foto de Carrera (136 millones aprox) y 110.000 el Audi (83 millones)
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source: indexhr

SLAVNI fotograf David LaChapelle autor je plakata za ovogodišnji bečki Life Ball, a na njemu je glavna zvijezda transrodna ikona Carmen Carrera.

Life Ball je dobrotvorna gala večera na kojoj se prikupljaju donacije za borbu protiv AIDSA, koja se održava 31. svibnja u Beču, a tema ovogodišnjeg događanja je “‘Vrt zemaljskih užitaka’ i utopija raznovrsnog društva Hieronymusa Boscha, u kojem svi zajedno živimo strastveno i mirno kao da ljudi nikad nisu prognani iz raja”, poručio je fotograf.

Posteri, na kojima se Carrera pojavljuje u dva izdanja: s penisom i bez, otkriveni su ovog ponedjeljka u Beču, a na sebi nose poruku: “Ja sam Adam. Ja sam Eva. Ja sam ja”.

“Granice spolova su zamućene i svaka osoba je jedinstvena po onome kako sama vidi sebe. Za mene je tijelo više od nečega što se tretira kao seksualni objekt. Tijelo je prekrasan dom duši koju slavimo na ovoj fotografiji”, objasnio je LaChapelle.

Carrera, koja je rođena kao muškarac, predstavlja se kao žena, a nikad nije željela otkriti je li se podvrgla operaciji promjene spola (za vrijeme transformacije operirala je nos i grudi), dodala je: “Spol ne bi trebao biti važan u vašem srcu ili načinu na koji se izražavate kao osoba…Moja je poruka: ljepota nema spol. Na kraju dana ljepota je samo ljepota”.
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source: designboom

american photographer david lachapelle has created ‘earth laughs in flowers’, a series consisting of the ten large-scale still life photographs. fred torres collaborations will exhibit the entire series for the first time in the united states. lachapelle’s installation explores the fragility of society and ideas of vice and vanity through composing his images in a manner typical to that of baroque still life painting. deviating from the inclusion of solely fruit, flowers and sculls, the artist evokes a contemporary sensibility through his use of items such as pre-packaged foods, mobile phones, medicine, balloons, and barbie dolls. rather than being constructed in an especially balanced composition, lachapelle’s massive painterly-like photographs are intentionally chaotic, engaging the viewer as he/she attempt to reconcile the overwhelming canvas.

the artist conceived the title for the exhibition from the poem ‘hamatreya’ by ralph waldo emerson, in which the author explores the notion of flowers being the expression of nature’s hatred of human ignorance and desire to control the earth. subsequently, each work is named according to the cycles of both seasons and life.
‘where are these men? asleep beneath their grounds: and strangers, fond as they, their furrows plough. earth laughs in flowers, to see her boastful boys earth-proud, proud of the earth which is not theirs; who steer the plough, but cannot steer their feet, clear of the grave.‘-ralph waldo emerson.
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source: davidlachapelle

David LaChapelle (*1963 in Connecticut) ist bekannt für seine überdrehten, unkonventionellen Porträts berühmter Persönlichkeiten wie Angelina Jolie, Leonardo DiCaprio, Kate Moss und Lady Gaga. Seit den 1990er Jahren inszeniert er Bilder, die nicht die Stars zelebrieren, sondern vielmehr sich selbst, im bunten wirren Nebeneinander zahlloser Muster und Gegenstände. Seine unmittelbar erkennbare Handschrift wird dabei zum herausfordernden wie anziehenden Merkmal. Vielleicht auch, weil LaChapelle der Prämisse seines ersten Auftraggebers – keinem geringeren als Andy Warhol – gefolgt ist: Du kannst alles machen, Hauptsache, die Leute sehen gut aus.

In der ersten institutionellen Einzelausstellung David LaChapelles in Deutschland ist nur ein einziger Star zu finden und das streng genommen nicht in seiner eigenen Rolle. In »Decadence – The Insufficiency of all Things Attainable« [Dekadenz – Die Unzulänglichkeit aller erreichbaren Dinge, 2008] erkennen wir Paris Hilton in gewohnt knapper Bekleidung wie sie in einen Handspiegel schaut. Ein Porträt, so könnte man meinen, würde in der Kunstgeschichte eine sich im Spiegel betrachtende Frau nicht eine Allegorie der Vanitas darstellen. »Alles ist eitel« bedeutet das lateinische Vanitas. Die Überheblichkeit und Endlichkeit des Lebens inszeniert LaChapelle darüber hinaus mit Motiven wie Diamanten, Uhren, Kerzen, Geld, Torten, Drogen, heiligen Schriften, Autokarosserien, wilden Tieren, Sklaven, einer stillenden Mutter, sich Liebenden, ängstlich Kauernden, die um die Darstellungen von Himmel und Hölle in der Mittelachse gruppiert sind.

Flankiert wird dieses Geschehen von zwei opulenten Blumengebinden, ähnlich denen, die das zentrale Motiv der Serie »Earth Laughs in Flowers« 2008–2011) bilden. Die zehn großformatigen Fotografien sind die neuesten, hier erstmals gezeigten Arbeiten LaChapelles. Für den Titel der Serie zitiert er ein Gedicht des amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson (1803–1882). In »Hamatreya« heißt es, die Erde lache in Blumen über die törichten Menschen, die, obwohl sie sich an der Erde bereichern, doch nichts dagegen ausrichten können, später in ihr begraben zu sein. Die literarische Thematisierung der Eitelkeit paart LaChapelle mit der malerischen Gattung des Stilllebens, seit jeher Ausdruck der Vergänglichkeit des Lebens. Dinge, die beschädigt sind, vergehen wie Obst und Blumen, symbolisieren Endlichkeit. Besonders kostbare Objekte stehen für oberflächliche Begierden ein. Wir können Stillleben den christlichen Tugenden entsprechend als mahnend verstehen, im Sinne des Barock aber auch als Fest des Lebens bevor dieses endet. LaChapelle lässt beides aufscheinen. Die Lebensalter als Jahreszeiten treten mit Titeln wie »Springtime«, »Late Summer«, »Early Fall« und »Deathless Winter« in Erscheinung. Neben Blüte und Verfall wird mit Sexpuppen, Bananen und üppigen roten Blumen nicht unironisch körperliche Lust symbolisch dargestellt wie in »The Lovers«.

Ihn langweile nichts so sehr wie guter Geschmack in Kunst und Fotografie. LaChapelle konfrontiert uns mit überbordenden Kompositionen, die nicht nur schrill sind. Wir fragen uns auch, ob die Blumen tatsächlich vor der Kamera arrangiert wurden, ist es für LaChapelles bisheriges Schaffen doch sehr wichtig, dass die abgebildeten Szenen sich tatsächlich ereignen. Diesmal lässt er offen, wie und wo seine Motive zustande gekommen sind. Trotzdem sind seine Werke verständlich wie »America«, einem offensichtlichen Kommentar aktuellen politischen Geschehens: Spielzeugflugzeug, brennendes amerikanisches Fähnchen und Ballons mit Aufschriften wie »Good Luck« [Viel Glück] und »Get Well« [Gute Besserung]. Darin liegt wahrscheinlich auch ein Grund für David LaChapelle, sich bekannte kunsthistorische Bildformeln zu Eigen zu machen – wie schon 2003 mit einer Modekampagne als Neuinterpretation einiger Szenen aus dem Leben Jesu: »Jesus Is My Homeboy« [Jesus ist mein Kumpel] – die leicht zu entziffernden Aneignungen entsprechen seinem Verständnis von Pop Art als einer Kunst, die möglichst viele Menschen anspricht und sie zum Schauen einlädt ohne sie abzuschrecken.

Zur Ausstellung zeigt die kestnergesellschaft in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und einem Privatsammler eine kleine Auswahl von Gemälden des 17. bis frühen 20. Jahrhunderts: Barocke Blumenstillleben und Szenen aus dem Leben Jesu laden zu einem vergleichenden Betrachten ein.

Kestner Gesellschaft
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source: davidlachapelle

Dans sa nouvelle série Earth Laughs in Flowers (La terre rit par ses fleurs) présentée à la GalerieFred Torres Collaborations à New York, le célèbre photographe américain David LaChapelles’intéresse aux grandes compositions florales, symbole de la fragilité absolue de l’être humain.

Pas de stars dénudés ou de corps sublimés par la chirurgie esthétique dans Earth Laughs in Flowers, le travail le plus récent du photographe David LaChapelle. Les mises en scène somptueuses centrées sur des personnalités comme Naomi Campbell, Bjork, Ben Affleck ou Angelina Jolie, ont été remplacées par des fleurs, crânes humains, et maints autres objets du quotidien, comme des téléphones portables, des mégots de cigarettes, des ballons, des poupées Barbie, ou des tasses Starbuck.

S’inspirant des tableaux de l’époque baroque représentant la nature morte, David LaChapelle explore la vanité, le vice, et la fragilité humaine à travers des compositions marquées par le désordre et l’inconsistance. Le titre de la série vient du poème “Hamatreya” du poète et philosophe américain Ralph Waldo Emerson (1803-1882), où les fleurs incarnent le mépris de la nature envers l’homme et ses désirs de gouverner le monde.

Au travers de ces dix clichés grand format aux titres évocateurs (Printemps, Fin de l’été, Début de l’automne), David LaChapelle critique une nouvelle fois le mode de vie contemporain et les excès de notre société de consommation. Il nous encourage aussi à profiter de la vie, tant qu’il y en a.
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source: filtermexico

El fotógrafo y celebridad estadounidense David LaChapelle ha creado Earth Laughs in Flowers, una serie que consta de diez fotos fijas a gran escala conmetáforas de la vida. La Galería Fred Torres Collaborations exhibirá toda la serie por primera vez en los Estados Unidos.
A través de su característico humor, LaChapelle explora la fragilidad de la sociedad, las ideas de los vicios y la vanidad a través de la composición de sus imágenes de manera similar a la de la naturaleza muerta. Se desvía de la inclusión única de frutas, flores y ramos, pues LaChapelle evoca una sensibilidad contemporánea a través de su uso de artículos tales como, alimentos preenvasados, teléfonos móviles, la medicina, globos, y muñecas Barbie.

En vez de haber sido construido como una composición especialmente grande, LaChapelle con talento hace las fotografías intencionadamente caóticas y con la participación del espectador trata de conciliar un lienzo abrumador.
El artista concibió el título de la exposición de ‘Hamatreya” el poema de Ralph Waldo Emerson, en el que el autor explora la noción de las flores, es la expresión del odio de la naturaleza, de la ignorancia humana y el deseo de controlar la Tierra. Posteriormente, cada obra lleva el nombre de acuerdo a los ciclos de ambas estaciones y la vida.
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source: maxgazzettait

Divertimento, stupore, trasgressione e una sofisticata eccentricità. L’arte di David LaChapelle è questo e molto di più. Ne era convinto anche Andy Warhol che, agli inizi degli anni ’80, rimase intrigato dagli scatti dell’artista del Connecticut, tanto che lo reclutò nella scuderia di Interview Magazine per immortalare il mondo delle celebrities. Con lui la fotografia è diventata subito un raffinato esercizio di stile ad alto tasso di spettacolarizzazione. Dove non manca mai l’ironia che scaturisce dal gusto per una composizione scenica spinta all’eccesso per esaltare la vanità dell’uomo e il suo universo kitsch.