Trisha Brown

Newark & M.G
La place de Trisha Brown dans l’histoire de la création Outre-Atlantique est unique : après Martha Graham et sa modern dance, Merce Cunningham qui dynamite les codes, Trisha Brown va s’imposer dans un courant, la danse postmodern qui a influencé nombre de chorégraphes actuels. La danse ici est jaillissante, faite de duos de plus en plus complexes avec bien sûr ce jeu des équilibres instables comme autant de coups d’arrêt au geste. Le plus souvent, sous nos yeux, un couple d’interprètes voit surgir un autre tandem dans un incessant jeu de déconstruction des lignes. Des marches, des courses, des dialogues féconds s’instaurent en scène. Newark est pour beaucoup une des grandes pièces de Trisha Brown.

natalie walsh

Fiber Optic Dress

La créatrice Natalia Walsh, de San Francisco, a transformé les concepts de mode et a créé une robe innovante qui brille dans le noir.
Pour élaborer la pièce, l’artiste a réalisé un modèle basique blanc avec une jupe  ballon et un support pour les poignées des sources lumineuses. Ensuite, elle a inséré les fils de fibre optique autour du corps de la robe, les laissant vers le sol pour créer un effet dynamique.Pendant que le modèle bouge et marche, les fibres optiques changent de couleurs différentes.

THE MOST INCREDIBLE THING

NYC Ballet

Was auf den ersten Blick verspielt und poetisch erscheint, hat einen ernsten Hintergrund: Inspiriert vom Deutsch-Französischen Krieg von 1870 schildert Andersen in dem Märchen den Kampf zwischen Kultur und Aggressoren so eindringlich, dass dieses den Dänen im Zweiten Weltkrieg als Widerstandslektüre diente. Und auch heute noch ist diese Parabel aktuell: „Die ganze Geschichte handelt davon, wie die Kunst über Tyrannei oder Zerstörung triumphiert“, so Marcel Dzama. „Ich kannte sie vorher nicht und las sie genau in den Tagen, als Palmyra von der ISIS zerstört wurde. Dabei dachte ich ständig: „Oh, das passt genau in die Zeit.“

eliane radigue

transamorem transmortem
Als sie 2004 zusammen mit Lionel Marchetti meine Hilfe bei der Digitalisierung ihrer Archive annahm, entdeckte ich „Transamoren – Transmortem“. Sofort war ich beeindruckt von der majestätischen Anmut dieses sehr langen Frequenzgewirrs, dieser Reihe von scheinbar unveränderlichen Tönen, deren Variationen von feiner Subtilität sind. “Transamoren – Transmorten” ist als eine der radikalsten Kompositionen von Radigue erkennbar, vergleichbar mit dem ersten “Adnos”, dem Werk, das chronologisch auf “Transamoren – Transmortem” folgt. Sehr wenige Transformationen, eine scheinbare formale Trockenheit, die dann durch das physische Spiel der Frequenzen widerlegt wird, wenn die Hörerin ihren Kopf sanft von rechts nach links dreht, oder noch besser, wenn sich die Hörerin langsam durch den Musikraum bewegt. Beim Bewegen durch Zonen mit bestimmten Frequenzen erfährt der Körper des Hörers lokalisierte Zonen mit niedrigen, mittleren und Höhenfrequenzen, die je nach den akustischen Eigenschaften des Raums variieren. Wie Radigue über „Adnos“ schrieb: „Das Verschieben von Steinen im Flussbett beeinflusst nicht den Wasserlauf, sondern verändert die Art und Weise, wie das Wasser fließt.“ Hier finden wir dieselbe meditative Spannung, die eine friedliche Bewegung durch die Räume vorschlägt, die durch die verschiedenen Frequenzen erzeugt werden, aus denen „Transamoren – Transmortem“ besteht.