MIRIAM GIESSLER and HUBERT SANDMANN

CAPSULE

MIRIAM GIESSLER and HUBERT SANDMANN  CAPSULE

source: gloweindhovennl

Miriam Giessler en Hubert Sandmann werken samen sinds 1997. Hun kunstinterventies in openbare ruimten zijn gebaseerd op het van dichtbij bekijken van details van het stedelijk leven. In hun multi-mediale werken breken zij de perceptuele routine en transformeren menselijke ruimtes.
Capsule
De “capsule” is een extra grote transparante luchtbel met een diameter van 6,5 meter die met een constante aanvoer van lucht omhoog wordt gehouden. De bodem is gevuld met een groot aantal petflessen die worden verlicht met fluoriserende lichten. In het midden bevindt zich een tuin met echte planten. Tijdens de gehele tentoonstelling beginnen de verschillende onderdelen binnenin de installatie; de lucht, het licht, het plastic, de planten, te reageren en ontwikkelen zo hun eigen biosfeer.
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source: dewikipediaorg

Bildgehege ist der Name des Künstlerduos Miriam Giessler (* 7. Oktober 1960 in Essen) und Hubert Sandmann (* 27. Januar 1960 in Gelsenkirchen-Buer). Seit 1997 realisieren sie gemeinsam Installationen – sehr oft im öffentlichen Raum. Beide sind aber auch zusätzlich alleine tätig, sie leben und arbeiten heute in Essen-Kettwig.

Miriam Giessler studierte von 1988 bis 1993 bei Rolf Lieberknecht an der GHS Essen Kommunikationsdesign und schloss dieses mit Diplom ab. Seit 1993 ist sie freischaffende Künstlerin, seit 1997 arbeitet sie auch gemeinsam mit Hubert Sandmann. Sandmann studierte von 1981 bis 1988 Architektur an der GHS Essen bei Eckhard Gerber sowie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Laurids Ortner. Nach dem Studium war er zunächst als Architekt tätig, bevor er 1993 an den Lehrstuhl von Günther Domenig an die Technische Universität Graz wechselte. Dabei nahm er ab 1995 den Lehrauftrag für Grundlagen der Gestaltung, und ab 1997 den Lehrauftrag für Architektur und Film wahr. Das künstlerische, die Grenzen der Architektur letztlich sprengende, Interesse manifestierte sich durch die Teilnahme an den Internationalen Sommerakademien für Bildende Kunst in Salzburg (1990, 1995) und Hamburg (1991, 2001). Dabei setzte sich Sandmann mit Malerei, Video, Skulptur und Webdesign auseinander. Bildgehege befasst sich mit den kleinen und großen Wahrnehmungen im öffentlichen Raum. Durch den Einsatz unterschiedlichster Mittel und Medien wird der Blick auch für das Unscheinbare, scheinbar wenig Wichtige, geschärft. Dabei werden gleichsam poetische Momente an Orten geschaffen, wo sie nicht erwartet werden. Beispielhaft ist das aus rohen Brettern gezimmerte “Viadukt” auf einer umtosten Verkehrsinsel in Essen. Hier wird das Spiel mit der architektonischen Form durch die Wahl des Materials bereits gebrochen. Gleichzeitig ist die Wahl des Orts ein Kontrapunkt zum Topos des Viadukts, beziehungsweise der Brücke, aber gleichzeitig auch folgerichtig. Mit anderen Arbeiten wie “Capsule” greift Bildgehege aber auch Gegenwartsthemen mit künstlerischen Mitteln auf.